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Gemeinsamer Appell

Bündnis fordert zukünftige Bundesregierung zu dauerhaftem Engagement für Kita-Qualität auf

Datum:
17. März 2025
Von:
MKZ
Ein breites Bündnis aus Kita-Expert/innen und Vertreter/innen sozialer Organisationen – darunter auch Unikathe – fordert die Koalitionsverhandelnden auf, ihr Engagement für die frühkindliche Bildung langfristig zu sichern. In einem gemeinsamen Appell richten sie sich an die künftige Bundesregierung und mahnen an, dass der Bund seiner Verantwortung für die Qualität der Kindertagesbetreuung auch über das Jahr 2026 hinaus nachkommen müsse.

Der Appell betont die zentrale Bedeutung von Kindertageseinrichtungen für die Gesellschaft. Kindertagesstätten sind nicht nur Orte der Betreuung, sondern entscheidend für die ganzheitliche Bildung und soziale Entwicklung von Kindern. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Unterstützung für Familien, die auf eine verlässliche Betreuung angewiesen sind.

Die Unterzeichner/innen fordern die künftige Bundesregierung auf, den 2014 begonnenen Prozess der Qualitätsentwicklung in Kitas fortzusetzen. Dafür seien dauerhafte Bundesmittel notwendig, um eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Betreuung unabhängig vom Wohnort der Kinder zu gewährleisten.

„Der Bund darf sich nicht aus der Verantwortung zurückziehen“, heißt es in dem Appell. Investitionen in frühkindliche Bildung seien eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft.

Initiator/innen des Appells sind der Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK), die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Unterstützt wird die Initiative von zahlreichen Fachleuten, darunter Pädagog/innen, Vertreter/innen aus der Sozialen Arbeit und Gewerkschaften sowie Professor/innen. Auch Unikathe gehört zu den Unterzeichnern und setzt sich gemeinsam mit den anderen Beteiligten dafür ein, dass das Thema Kita-Qualität fest im Koalitionsvertrag verankert und langfristig finanziert wird.

Mehr zum gemeinsamen Appel ist unter www.gew.de zu finden.